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Channel: wahre liebe statt geliebte sein – Thomas Lojek
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Interview: Thomas Lojek und Sonja – Liebe leben und erleben (3)

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Thomas Lojek im Gespräch mit Community-Mitglied Sonja: Schwerpunkt Liebe leben und erleben – Teil 3

Thomas Lojek, Autor von Gebrauchsanleitung Mann, im Gespräch mit Sonja, einem sehr aktiven Mitglied in der Community zu seinen Büchern. Hier Teil 3 des Interviews:

Thomas Lojek: Wenn du aus dieser neuen Perspektive von dir selbst heute andere Frauen sieht: Welche Fehler machen sie deiner Einschätzung nach am häufigsten? Und was würdest du ihnen raten?

Sonja: So ganz spontan: Finger weg von SMS, Email und Anrufen von der Seite der Frau her – besser die Männer machen lassen. Und wenn sie es nicht tun – sofort aussortieren. Keine Anspielungen auf ein Date. Als Frau musst du so interessant sein, dass ein Mann von sich aus ein Date vorschlägt.

Auch bei Dates schlägt man als Frau zwei Fliegen mit einer Klappe, wenn man sich nicht standardmäßig nur zum Essen trifft, das hat einen zu steifen Touch, lieber was ausmachen, bei dem man etwas zusammen unternimmt. Ich habe festgestellt, dass auch der Mann bei solchen Dates viel lockerer ist, als wenn man sich standardmäßig gegenüber sitzt wie bei einem Vorstellungsgespräch.

Ganz wichtig: Auch wenn man verliebt ist – eigenständig bleiben, sich nicht abkapseln von seinen Freunden und Bekannten. Nicht zuhause rumsitzen und nur auf ihn oder eine Meldung warten.

Thomas Lojek: Du hast ja mit den Büchern von Gebrauchsanleitung Mann ganz begeistert ausprobiert, wie das mit den Männern genau funktioniert: Worauf sie anschlagen, worauf sie reagieren, was wirkt und was nicht. Hast du ein besonders lustiges oder besonders interessantes Erlebnis für uns? Und eine besonders lehrreiche Beobachtung, die dir während dieser Zeit aufgefallen ist?

Sonja: Ja, klar. Ich hatte zum Beispiel nie wirklich geahnt, worauf Männer so alles bei Frauen achten. So hatte mir im Fitness Center einen Kaffee bestellt und mich dann zu einer Gruppe gesetzt. Dabei habe ich nicht wie sonst den Löffel daneben gelegt, sondern ihn abgeleckt, wieder rein in die Tasse und am Stiel mit den Fingern rauf und runter gefahren. Ich hatte mir nichts dabei gedacht, da ich in dem Moment alles mögliche im Kopf hatte, nur ganz sicher nichts erotisches. Dann schaute ich in die Runde: Ich habe vorher noch nie so geistig abwesende Männer gesehen wie in diesem Moment. Ich habe was gesagt und keiner hat zugehört, die haben nur geguckt, wie ich mit dem etwas zu feuchten Löffel gespielt habe.

Durch diese kleine Beobachtung kam ich dann auf die Idee, meinen Kaffee oder Tee in Zukunft „damenhafter“ zu trinken. Bei meinem ersten richtigem Date nach Tag Null habe ich das ausgebaut. Ich habe vor ihm eine Banane so genüsslich verspeist, ihm dabei immer wieder in die Augen geschaut und zugehört und nebenbei die Lippen geleckt, weil ich ja sooo einen Hunger hatte. Der arme Kerl hat sich sehr anstrengen müssen zu antworten. Aber es war witzig. Er konnte die Augen nicht von mir lassen.

Das waren so meine ersten Übungen. Heute gehe ich aus auch mit meinem festen Freund, bestelle etwas zum trinken – ein Glas mit hohem Stiel, an dem ich schön spielen kann. Immer auf und ab. Und bei jedem Essen kann man auch „zufällig“ mal was mit den Fingern in den Mund stecken und sich dann die Finger ablecken und den Mann anschauen, wie ein großes Kind. Die Reaktionen sind immer sehr nett für mich: Die Männer sehen weg, verstohlen wieder her, und jeder, aber auch jeder fängt dann an entweder auch sein Glas mit beiden Händen zu umfassen und zu drehen oder beide Hände an den Hosenbeinen abputzen obwohl die Hände sauber sind. Sie fangen an ihrem Kragen herum zu fummeln oder am Kinn einen nichtvorhandenen fleck weg zu kratzen. Es ist ein lustiges Spiel. Man kann die Männer auf diese Weise testen und herausfordern – ohne ein einziges Wort.

Thomas Lojek: Ich bin mir sicher: Die Frauen, die das lesen, werden mit einer Mischung aus Faszination und Entsetzen reagieren. Faszination, weil etwas in ihren weiß, dass das wirkt. Und Entsetzen, weil der geschulte, rationale und emanzipierte Teil in ihrem Kopf das ganz sicher nicht wahrhaben will. Dabei ist gerade jede Form von Essen und der kindliche, verspielte Genuss dabei eine direkte Verbindung zu einer ganz natürlichen Erotik.

Wie weit kannst du mit mir übereinstimmen, wenn ich behaupte, dass diese ganzen Kopfmodelle der modernen Welt, unseren Frauen viel Macht und Einfluss nehmen, weil sie sich dadurch nicht mehr an die Ausstrahlung ihrer natürlichen Wirkung heran wagen? Oder einfacher: Ist in den Frauen aktuell zu viel Kopf und zu wenig Spiel?

Sonja: Auf jeden Fall ist zu viel Kopf dabei! Auch das ständige „Wie benehme ich mich?“ Und ja nicht daneben, keine Fehler machen und perfekt sein. Es ist zu viel Nachdenken dabei, das nimmt auf jeden Fall die ganze Leichtigkeit raus.

Ich habe selbst erfahren können, das ein Lächeln bei Männern mehr bringt als „perfektes“ Auftreten. Und dass weniger oft mehr ist. Ich muss heute einem Mann nicht mehr beweisen, was ich für Qualitäten habe oder was ich alles kann – das finden die richtigen Männer schon selber heraus – wenn sie das wollen.

Thomas Lojek: Wenn du jetzt diese Veränderungen und die Summe deiner neuen Erfahrungen nimmst – wie schaust du dadurch heute nach vorne, wie siehst du deine persönliche Zukunft in deinem Leben mit Männern, in der Liebe und in Beziehungen? Und wodurch unterscheidet sich dieser Blick nach vorne der heutigen Sonja von dem Blick in die Zukunft, den die alte Sonja hatte?

Sonja: Das ist jetzt gar nicht so leicht zu erklären. Die alte Sonja hatte wenig Perspektiven, hat sehr zurückgezogen gelebt und war mehr für sich. Im Laufe der Jahre habe ich immer mehr alleine unternommen, weil ich immer mehr das Gefühl hatte: „Ich bin ein kleines Licht und nichts wert!“ Dieses Gefühl bekam ich immer mehr, weil ich wohl bei Männern immer wieder die falsche „Wahl“ getroffen hatte. Irgendwann war mein Gedanke dann eben: „Ich kann nicht mal einen Mann für mich begeistern!“

Heute, wenn mir ich mit einem Mann zu tun habe, denke ich viel mehr: „Was tut er für mich? Wie verhält er sich mir gegenüber?“ – und dann sehe ich weiter. Bei meinem jetzigem Freund habe ich kein einziges Mal hinterhertelefoniert oder gesimst wie früher. Und auch die anderen Männer, sie alle behandeln mich heute anders – höflicher, freundlicher, ich kann es nicht anders erklären.

In der Summe wurde durch Gebrauchsanleitung Mann und meine Teilnahme in der Community das ganze Leben allgemein leichter für mich. Ich bin mutiger geworden, selbstbewusster. Es macht spaß zu leben!

Zur Homepage von Gebrauchsanleitung Mann - Die Buchserie von Thomas Lojek

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Thomas Lojek lebt als Autor und Berater auf Teneriffa. Schwerpunkt seiner Bücher sind emotionale Muster und deren Anwendung im Alltag. Thomas Lojek bietet auf Teneriffa persönliche Beratungen an. Die Community zu seinen Büchern werden von Thomas Lojek persönliche betreut. Weitere Profile von Thomas Lojek auf: XING, Facebook, Twitter.

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